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Lebendige Vergangenheit - Jan Kiepura

Artist Jan Kiepura
Title Lebendige Vergangenheit - Jan Kiepura
Release Date Wednesday, August 9, 2006
Genre Classical > Choro
Copyright © Preiser Records
Country AUSTRIA

Promotion Text

Lebendige Vergangenheit

Geboren 1902 studierte er zunächst Jura, nahm aber gleichzeitig Gesangsunterreicht. 1925 erfolgte in Lemberg sein Debut als Faust von Gounod. 1926 gelang ihm in Wien der internationale Durchbruch. Bis 1930 sang er bereits auf allen großen Opernbühnen Europas. Sein Erfolg im Film begann mit den ersten Tonfilmen. Im November 1934 wurde er an die Berliner Staatsoper berufen. 1938 gelang ihm der Sprung in die USA und er debütierte an der Metropolitan Opera in New York. 1937 hatte er die ungarische Sängerin und Schauspielerin Marta Eggerth geheiratet, mit der er auch in den USA gemeinsam auf der Operetten-Bühne stand und Filme drehte. 1953 wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1958 trat er erstmals im kommunistischen Polen auf, wo er als Nationalheld gefeiert wurde. Jan Kiepura starb im Sommer 1966 bei New York an Herzversagen. Born in 1902 he started to study law, but at the same took singing lessons. His first engagement at the opera in Lemberg in 1925 as Faust was an instant success. In the following years he appeared in half Europe. Important milestones were his engagements at the Scala in Milan in 1928/1929 and in Paris. His film career came with the talkies of course. At this moment he was already a world-famous opera singer. In 1937 he married the Hungarian actress and singer, Martha Eggerth. When World War II broke out, he went to New York and made his debut at the Metropolitan Opera. After the war they briefly returned Europe, but came back to the USA in 1953 where they took up residence for good. A brief time later he got the American nationality. He died in New York of heart failure in 1966 Rundfunktenöre seines Zeitalters aufrückte. Zu dieser Zeit entstanden auch viele Schallplattenaufnahmen, die den Künstler in Opernszenen, mit Operettenliedern, Schlagern und Volksliedern präsentierten. Im Rundfunk war er ebenfalls im Tenorfach ohne Grenzen eingesetzt. Er wirkte auch in mehreren, damals vielbeachteten Rundfunkproduktionen von Opern mit, darunter in Rossinis „Semiramis". (Eine Arie aus dieser Oper hat er auch für die Schallplatte gesungen). Groh war in den Dreißiger- und Vierzigerjahren ein ständiger Gast aller deutschen Rundfunkstationen, wirkte auch gelegentlich in sogenannten „Bunten Abenden" mit. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er als Unterhaltungssänger in vielen europäischen Ländern auf. Seine Karriere währte bis in die Sechzigerjahre. Herbert Ernst Grohs Gesangsmanier ist deutlich am Vorbild Richard Taubers orientiert. Damit steht er nicht allein da, denn es gab in diesen Jahren und auch noch später zahlreiche Tenöre, die sich den Tauber-Tonfall zu eigen machten. Bei Groh geht die Nachahmung allerdings so weit, dass es selbst ausgeprägten Stimmkennern schwerfallen würde, beim Anhören gewisser Aufnahmen den Sänger eindeutig festzustellen. The advent of acoustical recording brought with it a new type of vocal artist, the "microphone singer". Radio, gramophone records and sound films made possible careers that could not have been achieved in the more traditional ways. The best-known example of this new type of singer is Josef Schmidt, but there are many others who belong to the category, either wholly or in part. Among them are the Caruso-era baritone Emilia de Gogorza, the tenor Alessandro Valente and, later, Mario Lanza. All these artists owed their careers to gramophone records, radio or films, and much less - if at all - to appearances in opera or concert. In fact, some of them never sang in public. In the early days of radio, it was the “resident tenors" of the various broadcasting stations, more than anyone else, who gained great popularity. Cologne Radio had