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Hannes Duscher & Die Pulver - "Morgen moch ma blau"
Hannes Duscher hat das Mutterland des Country, das Burgenland verlassen, und ist nach Wien zurückgekehrt. Dort, wo das Wienerlied in den engen, abgeschürften Gassen pickt, dort spielen auch die neuen Songs des österreichischen Singer-/Songwriters.Genauerweise rund um seinen Hieb, den Dritten, alles gut zu Fuss zu erreichen. Weiter weg wär schon nimmer ok. Im ehemaligen Cafe All-In auf der Löwengasse, im Stadtpark, vorm Eislaufverein, hinter der Anzengruber Tür, und im Prater, wenn die Lichter ausgehn. Das sind die echten Themen, dann “Wann da Wind waht in Wien”. Hannes Duscher ist kein Protestsänger, aber er singt durchaus Protestsongs: Gegen Entmenschlichung und Rücksichtslosigkeit (“I hätt mei Leben gern zruck”) und gegen stetig steigenden Leistungsdruck (“Morgen moch ma blau”). Aber auch die eigenen Unzulänglichkeiten, wie das völlig panierte Heimkommen nach dem Fortgehen am Sonntag in der Früh (“Mitten auf da Strassen”) oder etwaige selbstverschuldete Versäumnisse (“Es gibt immer an nächsten Zug”, “Vorm Eislaufverein”) werden thematisiert. Und das wichtigste dabei: Alles ist immer zum mitsingen - wenn man mag. Musikalisch ist das ganze eine Melange aus Wienerlied, Folk und Country und fügt sich so gut ineinander, dass man das Gefühl hat, als hätte es das so immerschon gegeben. Unterstützt wird der Ex-FM4 Moderator Hannes Duscher dabei von seiner Band “Die Pulver”, die sich ein bisschen wie ein Who is Who der heimischen Indie Szene liest: PauT (Bass), Florian Tiefenbacher (Drums u Klavier), Stefan Deisenberger (Banjo), Hannes Wirth (E-Gitarre) und Lukas Lauermann (Cello).Das neue Album von Hannes Duscher & Die Pulver, “Mitten auf da Strassen”, erscheint am 9. April 2027 bei Kofferradio / Hoanzl / RebeatAlbum-Vorbote eins beschäftigt sich mit dem stetig steigenden Leistungsdruck.