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CLER mit neuem Longplayer "Kunstfigur"
Cler – Kunstfigur„Nimm mi, drah mi, schau ma zua, tada – i bin die Kunstfigur.“Max Hauers neuer Titelsong „Kunstfigur“ philosophiert über die Aufgaben von Kunst, Kunstfiguren und darüber, wie Phänomene wie Social Media, Algorithmen und Künstliche Intelligenz essentielle Aufgaben von Kunst erschweren oder verhindern.Der Ohrwurm-Opener „Enchantée“ greift alte Weisheiten auf, die man als junger Studentin Anfang des Jahrtausends hören durfte. Als Student*in darf man ja noch links sein und antikapitalistische Ideologien unterstützen – aber wenn man dann wirklich erwachsen und g’scheit ist, dann wählt man konservativ und schaut, wo man bleibt.Knapp 40 sagt Cler:„Enchantée – mit Knickser und Verneigung. I manüsche dagagn aus Überzeugung.“Musikalisch stellt „Kunstfigur“ eine Reise durch den 16. Bezirk dar: von rockigen Sounds aus der Tonkombüse hin zu ein bisschen funkigen und folkigen Tönen, ein paar Schritte weiter aus dem Cler-Studio an der Grenze zu Hernals.„Kunstfigur“ ist ohne Grätzlorchester entstanden. Nach ein paar Wochen mittelintensivem Üben hat sich Cler dafür entschieden, alles einmal selbst zu probieren, um dem Album trotz der diversen Genres einen roten Faden zu geben.Die letzten zwei Songs werden noch ruhiger und entspannter. Kein Schlagzeug – nur ein bisschen Percussion und ein verzweifelter Beatbox-Versuch beim bluesigen „Bodenlos“, das bei Tucholsky Inspiration nimmt und das eigene Lochgraben behandelt.Der letzte Song ist im Sommer 2025 am Acoustic Lakeside Festival entstanden, als endlich gemeinsam mit der großen Tochter Zeit war, zwei Stunden in den Himmel zu schauen und Luftschlösser aus Luftlöchern und Wolken zu bauen.