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Sonaten und Arien des Barock

Artist Various Artists / Regina Maier / Masako Goda / Till Neumann / Philipp von Morgen / Max Hanft
Title Sonaten und Arien des Barock
Release Date 2013-06-16
Genre Classical > Aria
Copyright © regina maier baroque records
Country GERMANY

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Sonaten und Arien des Barock

Als die Blockflötistin Regina Maier im Jahr 2007 mit ihrem Ensemble zum ersten Mal in der Schlosskapelle von Burgrain ein Barockkonzert spielte, legte sie damit den Grundstein für ihre Konzertreihe „Barockkonzerte in Erdinger Land“. Wenn sich auch inzwischen der Radius etwas über das Erdinger Land hinaus geweitet hat, so bleibt das alljährliche Konzert in Burgrain dennoch fester Bestandteil. Der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Lichteneck (1695-1727), Burgrain gehörte bis zur Säkularisation dem Hochstift Freising an, nahm den umfassendsten Umbau der ursprünglich romanischen Burg vor und ließ dabei die Schlosskapelle errichten. Die prächtige, spätbarocke Ausgestaltung der Schlosskapelle mit ihren feinen Stuckarbeiten besticht auch durch eine ausgewogene und klare Akustik. Diese war letztlich mit ausschlaggebend, eine CD-Aufnahme dort zu verwirklichen. Die Programmauswahl hierfür war wesentlich bestimmt von der Zusammensetzung ihres Barockensembles: Blockflöte, Barockoboe, Barockcello, Cembalo und Solosopran. So boten sich insbesondere Trio- und Solosonaten mit Basso continuo (B.c.) sowie Arien bzw. Kantaten mit kleiner kammermusikalischer Besetzung an. Freilich sind die meisten (Trio-)Sonaten des 17./18. Jhs. für ein bis zwei Violinstimmen angelegt. Eine Bearbeitung für andere Melodieinstrumente wie Blockflöte, Traversflöte oder Oboe war jedoch bereits in der Barockzeit üblich, allein schon aus einem Mangel an entsprechender eigenständiger Literatur. Gerade die Kombination von Blockflöte und Barockoboe mit B.c. in Antonio Vivaldis g-Moll-Trio und Johann Chr. Schickhardts Triosonate schafft eine spannende, erfrischende Klangfarbe, die unmittelbar barocke Spiellust assoziiert. Die Einspielung der Schickhardt Sonate, ursprünglich für Blockflöte und Viola da Gamba gesetzt, ist ein Novum, sozusagen eine Ur-Einspielung. Die Sonaten von Arcangelo Corelli in G-Dur und in a-Moll von A. Vivaldi (RV 86) führen das Spektrum der Blockflötenfamilie weiter und die damit verbundenen klanglichen Variationsmöglichkeiten. Sie zeigen exemplarisch, wie wegweisend die italienische Barockmusik für die Entwicklung des nach Joh. Joachim Quantz benannten „vermischten deutschen Stils und Geschmacks“ wurde. Die filigranen Klangstrukturen der Georg Fr. Händel- und Georg Ph. Telemann-Arien repräsentieren diesen vermischten Stil. Von der Gewichtung her ordnet sich die Blockflöte hier nicht etwa den Begleitstimmen zu, sondern tritt mit der Sopranistin in einen affektgeladenen, musikalischen Dialog. Dass bei dieser CD-Aufnahme ein möglichst authentischer Originalklang angestrebt wurde ist selbstredend.

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21.07.2013 Konzert