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Ein Wiener auf dem Jakobsweg

Artist Rainer Tramin
Title Ein Wiener auf dem Jakobsweg
Release Date Tuesday, July 28, 2009
Genre Audiobooks
Copyright © Door 7
Country AUSTRIA

Promotion Text

Das Jakobsweg-Hörbuch

Rainer Tramin, geboren 1957 in Wien, Sohn des bekannten Literaten Peter von Tramin, war Lektor, Autor und Redakteur. Wenn er nicht gerade schrieb, dann las er. Sein Spezialgebiet: Science Fiction. Diverse Veröffentlichungen in Fachzeitschriften sowie Lesungen eigener und fremder Werke. Im Jahr 2003 absolvierte er den Jakobsweg nach Santiago de Compostela und weiter bis zum Kap Finisterre. Dieses Hörbuch enthält einen ausführlichen Reisebericht auf Grundlage seiner Tagebucheintragungen, vorgetragen von ihm selbst. Rainer Tramin verstarb 2014, nach schwerer Krankheit, viel zu früh, im 58. Lebensjahr. TEXTAUSZUG: „Ich bin zum Ende der Welt gewandert.“ So wollte ich eine Reisebeschreibung über den Jakobus-Pilgerweg schon beginnen, als ich von ihm erst träumte. Einst galt der westlichste Punkt Europas als Ende der Welt und wurde und wird noch so genannt: „Kap Finisterre“. Ein Freund hat zu mir gesagt: „Das machst du nie! Du gehst höchstens vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer.“ Der Jakobsweg steht, wie es heißt, symbolisch für das Sterben. Halb tot fühl' ich mich eh schon, Halsweh hab ich auch - und Grübeln. Der Westbahnhof war meine erste Station. Und mit jeder Sekunde nähert sich das Ende des Weges, der noch nicht einmal begonnen hat... RESÜMEE: Der Jakobsweg ist für mich ein Real-Symbol für das Leben. Die erste Prüfung (die Pyrenäen) entspricht der Geburt. Für mich war es eine sehr schwere. Dann folgt so manche andere, man hat Konflikte, lernt zurecht zu kommen, entdeckt Eigenschaften und Fähigkeiten, sieht so manches, was einem nicht gefällt, auch geistig Hässliches, registriert es wohl auch an sich selbst, zuletzt „stirbt" man dann in der Kathedrale von Santiago; denn Sterben ist nichts anderes als ein Wandel, der dadurch entsteht, dass etwas Altes abgeschlossen ist oder aufgegeben wird. Wandert man nun weiter, dann durchquert man die wundersamsten Landschaften von Galicia, die für mich dem Jenseits entsprechen; zuletzt ist man an der Todesküste angelangt, am Atlantik, der die letzte Transzendenz bedeuten könnte, das Hineinsterben ins Unsagbare oder auch, schlicht ins nächste, ein neues irdisches Leben. Buen Camino!

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