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Unless We Sleep, We Can Hear the Tide Coming In

Artist Orp
Title Unless We Sleep, We Can Hear the Tide Coming In
Release Date Friday, July 10, 2020
Genre Alternative > Instrumental
Copyright © O'Rourke/Prillinger
Country AUSTRIA

Promotion Text

ORP - Eine Flut aus Klangwellen

"Unless We Sleep, We Can Hear the Tide Coming In" heißt das neueste Werk des in Wien tätigen, nach eigener Definition "Experimental Ambient Jazz Ensembles" ORP, bestehend aus Michael O'Rourke (USA, elekrtisches Cello) und Horst Prillinger (AT, E-Gitarre, Bass, E-Piano). Ein verschlüsselter Kommentar zur Zeit? Darauf angesprochen zuckt Prillinger nur mit den Schultern. Er, studierter Literaturwissenschaftler, überlässt die Interpretation in diesem Fall lieber anderen. Dass das Duo ein Faible für lange Titel hat, ist spätestens seit ihrem zweiten Album "Eidetic Memory" (2018) bekannt, das mit poetischen Songtiteln wie "In the Morning, Rays of Sunlight Entered the Room and Touched Your Skin" Aufmerksamkeit erweckte. Zweieinhalb Jahre sind seit diesem Album vergangen, und die Band hat eine dramatische stilistische Entwicklung genommen: waren die frühen Alben dezentes ruhiges Zusammenspiel von Cello und E-Piano, so zog bald darauf die E-Gitarre als bestimmendes Instrument in den Klangkörper ein und nahm sich sukzessive mehr Raum. Auf dem neuen Album ist nun die Ruhe der frühen Aufnahmen endgültig Geschichte: E-Gitarre und E-Cello entwickeln jetzt heftige Klanggewitter.

"Unless We Sleep" ist ein weiterer Schritt in der musikalischen Entwicklung von ORP. Musikalische Strukturen brechen hier endgültig auf, der Klangkörper wird zum Maß aller Dinge. Mal schwebt er luftig, mal breitet er sich dick aus, mal verätzt er die Ohren, doch stets umschließt er den Zuhörer und trägt ihn im betont langsamen Tempo all dieser Tracks mit sich her. Allen Tracks ist eine starke Spannung ebenso gemeinsam wie eine intensive Emotionalität, sei es sphärische Leichtigkeit in "Orbiting", Aggression in "Assault Rifle", das Unheimliche in "Room 36 (Her Ghost)" oder eine allumfassende, fast schon erquickende Ruhe in "And in Our Darkest Hour".

O'Rourke und Prillinger haben in Interviews mehrfach angesprochen, dass sie ihre Musik am liebsten in verlassenen Fabriken spielen würden, und mitunter, wie auf "Core Immersion", klingen sie auch durchaus wie eine Maschine. ORP ist eine Zweimannmaschine, die Emotionen kanalisiert, in Klangwelten transformiert und allen, die sich diesen Welten öffnen, diese als geballte akustische Energie übermittelt. "Unless We Sleep, We Can Hear the Tide Coming In" ist eine Einladung auf eine besondere Reise in eine Welt aus Klang, in der wir nicht umhin können, die Flut zu hören – solange wir sie nicht verschlafen

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