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Bipolar

Artist Neuschnee
Title Bipolar
Release Date 2011-09-21
Genre Alternative > Singer-Songwriter
Copyright © Problembär Records
Country AUSTRIA

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Bipolar

Neuschnee war die erste Liebe des Problembären. 2007 haben wir die Band entdeckt und 2008 war ihr Debutalbum „Wegweiser“ der erste Release auf unserem Label (PB 001). 18 Veröffentlichungen später – und mit einer Erfahrung, auf die wir damals noch nicht zurückblicken konnten – sind wir sehr stolz die Band endlich in dem Rahmen präsentieren zu können, den sie verdient. Mastermind Hans Wagner hat sich zwischenzeitlich in der Band Das trojanische Pferd verdient gemacht, Filmmusik geschrieben, Arrangements für Velojet, der Nino aus Wien, mob und viele andere gemacht u.a mit dem Elektro-Projekt „Hans im Glück“ einen FM4-Hit gelandet. Und jetzt also: Bipolar. Ein Album, das Grenzen auslotet und Befindlichkeiten neu dekliniert, weil es Worte in die Hand nimmt, die so noch nicht gesagt worden sind. Introversion trifft auf Extroversion, dünne Haut auf dicke Lippe. Ein Album, das sich traut an Messers Schneide zu spazieren und mit einer hierzulande nie dagewesenen Leichtigkeit musikalische Grenzen sprengt. Klassik, Indie, elektronische Musik und auch Hiphop (Zu Gast: Parkwächter Harlekin) werden nahtlos aneinander gereiht. Das Album ist – wie schon Titel und Artwork zu erkennen geben – in zwei Hälften gegliedert. Es beginnt mit Neuschnee, wie man sie vom ersten Album kennt: aufgewühlte Streicherballaden, bei denen jedes Gramm Schmalz mit einem scharfen Wort austariert wird. Wie beim hitverdächtigen Opener „Kettenkarussell“ arbeitet Wagner dabei sehr oft mit widersprüchlichen Bildern: „flieg – soweit dich die Kette trägt“. „Du bist schön“ hingegen ist ein lupenreiner Lovesong, der keine Zwischentöne kennt. Ab Sag mir nicht (feat. Parkwächter Harlekin) – der Vorab-Single – wandelt sich das Sound-Bild. Eine fast schon übertrieben „fette“ Produktion – allerdings mit einem Beat, der einem beim Tanzen oftmals zum Stolpern bringen wird. Großer Pop mit Zähneknirschen. Ambivalenz. Bipolarität. Oder nehmen wir Karneval, eine Anklage gegen das Finanzsystem im Popsongformat. Nur der Mond ist das wahrscheinlich intensivste Stück des Albums. Beginnend mit einem schwelgenden Rhodes steigert es sich in ein Beziehungsdrama bis zum bitteren Ende. Du bist nicht allein stellt einen fulminanten, jedoch auch sarkastischen Schlußpunkt dar. Ein das Albums-Konzept auf den Punkt bringendes, anti-karrieristisches Manifest, eine Anti-Überhaupt Tirade, die uns gerade in ihrer Zerworfenheit vereint. Denn sie nimmt offensichtlich nur das auf, worauf uns schon vor einigen Jahren der King of Pop hinwies: „You are not alone“

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