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Im Talon

Artist Gnackwatschn
Title Im Talon
Release Date 2015-11-06
Genre Reggae > Ska-Punk
Copyright © MoD Music
Country AUSTRIA

Promotion Text

Gnackwatschn - Im Talon

Knapp drei Jahre hat das urige Debüt der steirischen Ska- Punk-Band Gnackwatschn am Buckel, eine Zeit, die die Her- ren jedoch vernünftig nützten. So heißt es gleich lautstark im einleitenden Titelsong des Nachfolgers „Im Talon“: „Es bleibt kein Stein auf dem anderen, es wird alles neu.“ Im- merhin hat, wie es im Text zu „Da Dreck von Gestern“ heißt, „Stillstand noch niemals was bewegt“ – eine simple, aber doch immer wieder ins Gedächtnis zu rufende Weisheit.Und so hat man, dem programmatischen Titelstück folgend, „ein klares Ziel vor Augen“, zu dem gehörte vor einem Jahr auch gleich die Erweiterung des Line-Ups: Posaunist Erwin Wonisch unterstützt mittlerweile Trompeter Christoph Veit in der Blechblas-Fraktion. Ansonsten blieb die „Gnack- watschn“-Besetzung stabil; rhythmisch stark mit Bernhard Liebminger am Schlagzeug und Daniel Leskowschek am Bass, sowie in der Lead-Sektion mit Gregor Krenker an der Steirischen Harmonika und Robert Steinberger an der Gitar- re und dem Gesang nicht minder flott unterwegs.Gemeinsam zog man sich im Frühjahr des Jahres auf eine verlassene Hütte in den steirischen Wäldern zurück und feilte gemeinsam in Gruppenarbeiten – über dem einen oder anderen Bier brütend – an den Stücken, die schließlich den Weg auf „Im Talon“ finden sollten. Dass man sich im fünften Jahr des Bestehens mittlerweile die Hörner abgestoßen hat, merkt man an der Tüftelei, die für eine Vielzahl an kleinen und großen Spielereien auf „Im Talon“ verantwortlich zeichnet. Gerade die Soundvielfalt lässt den Zweitling zu einem deutlich ge- wachsenen, souveränen Klangspektrum reifen: Gleich vier verschiedene Quetschn mit unterschiedlichen Stimmungen wurden eingesetzt, ebenso Flügelhörner und Jazzposaunen; Klavier und Synthesizer wurden von den Herren ebenfalls selbst dazu arrangiert. Aber auch die Rhythmusfraktion ließ sich nicht lumpen, mit unterschiedlichen Bässen, geschliffenen Saiten und dem Einsatz von „Punk-Effekten“ sowie unterschiedlichen Snares wurde auch hier die Bandbreite vertieft.Aber auch textlich hat man sich noch deutlicher als bisher ohnehin schon von einer reinen Spaß- und Gute-Laune-Partie entfernt, die Texte sind – wie insbesondere „Fegefeia“, „Da Dreck von Gestern“, „King Steifi (von Schwasiland)“ und „Weiße Tintn“ beweisen – sozialkritischer,nachdenklicherunddirekteralsjezuvorundwurdenerstmalsauchimKollektiverarbeitet. tischniveau den Herren fremd ist, man sich musikalisch weiter denn je von einer urigen Volksfest-Partie entfernt hat, so nimmt die grafische Aufmachung von „Im Talon“ – für die Robert Steinberger verantwortlich ist – thematisch eine zünftige Schnapserei auf, denn auf eines darf man im Erwachsenwerden und im Entwachsen nie vergessen: seine Vergangenheit.Mit „Im Talon“ demonstriert das Sextett, dass man keine Anstrengungen mehr un- ternehmen muss, um zu beweisen, dass Lederhosen cool sind. Vielmehr zeigt man überdeutlich auf, dass „rural“ nicht mit „gestrig“ verwechselt werden darf, sondern vielleicht sogar die Zukunft ist.Aufgenommen und produziert wurde „Im Talon“ von Tom Zwanzger in den Grazer Stressstudios (Antimaniax, Basilikum, Millions of Dreads, The Uptown Monotones), gemixed und gemastered wurde das Album von Toni Loitsch in den Dornbirner Nautilus Studios (Die Toten Hosen, Donots, Caliban, Candy Beat Camp).

Management / Booking

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Promotion plan

27.11.2015 Hartberg, KMK
04.12.2015 Linz, Central
16.12.2015 Wien, B72
17.12.2015 Graz, PPC
18.12.2015 Klagenfurt, Stereo
19.12.2015 Aflenz, Sublime
08.01.2016 Innsbruck, Livestage
09.01.2016 Murnau, Wesstorhalle
09.01.2016 Murnau, Wesstorhalle
15.01.2016 Judenburg, Gewölbekeller
16.01.2016 Salzburg, Urbankeller