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Down in Albern

Artist Der Nino aus Wien
Title Down in Albern
Release Date 2009-06-15
Genre Pop > New Wave
Copyright © Problembär Records
Country AUSTRIA

Promotion Text

Mein erstes Wort war Mord - mein zweites Wort war Blut!

Ein halbes Jahr nach seinem medial umjubelten Debüt „The Ocelot Show“ veröffentlicht Nino bereits sein zweites Album „Down in Albern“; ein Album auf welchem er mit dem ihm eigenen Charme und Humor die Ereignisse der letzten Monate verarbeitet. Spätestens jetzt wird auch klar, dass es weder falsche Koketerie noch Ironie waren, die ihn dazu veranlassten sich in Interviews immer klar von der Schublade „Folk-Musik“ und althergebrachtem „Stimme plus Akustikgitarre“-Singer-Songwritertum zu distanzieren. Nino ist Pop, und das ist gut so! Im März und im April diesen Jahres im atmosphärischen Frachthafen von Wien-Albern – nur einige wenige Schritte vom Friedhof der Namenlosen entfernt - mit einer illustren Begleitmusiker-Schar (u.a. Sir Tralala, Mitgliedern der Problembär-Bands mob und Unding sowie vielen anderen) in bester DIY-Manier aufgenommen, ist das Album zwar nicht sein „Self-Portrait“ geworden (Gott sei dank atmen jetzt viele Dylanologen auf!), so aber ein mutiger Versuch der Standortbestimmung, wie auch der Text des für Nino zentralen Songs „Ich bin es“ verdeutlicht... Das stilistische Spektrum wurde gegenüber der bewusst schlicht gehaltenen „Ocelot Show“ in waghalsiger Manier erweitert; Genre-Grenzen nicht mehr beachtet als sie es verdienen, wenn ein Künstler von Ninos Qualität Spass am ausgelebten Eklektizismus und am riskanten „learning by doing“ findet. Man beachte da nur den angedeuteten Hip-Hop-Teil im schon jetzt von seinen belustigten Anhängern bei Live-Auftritten oftmals lautstark eingeforderten und bei seiner schlussendlichen Darbietung hysterisch umjubelten „Du Oasch“ (Duett-Partner: Raphael Sas; Sänger von mob). Unverändert geblieben. Ninos oftmals rätselhafte – zwischen Morbidität („Walzerlied“) und Lebenslust („Zimmer zu vermieten“), zwischen Lethargie („Die Lieder“) und kindlichen Irrwitz („Holidays“ ) wandelnde - Poesie, und das ihm eigene Timbre... diese beinah schon für ausgestorben gehaltene Alt-Wiener Phrasierung mit der er seinen Gedichten Leben einhaucht. Diese, ihn momentan in Österreichs Indie-Welt ziemlich einzigartig machenden Stil-Merkmale, bilden nach wie vor das Rückgrat seiner Musik. Aufgenommen wurde im Schnellverfahren; windschiefe Momente absichtlich nicht nachträglich begradigt; der Moment zählt! Das nächste Werk ist schon in Planung; im Winter 2009 soll eine EP mit brandneuem Material erscheinen; der epische Schluss-Song von „Down in Albern“ (Tequilla Starwave/Cloud Destruction 16/Subway to Kagran) weist bereits die Richtung, in die es gehen soll... wobei, was weiss man schon? In wenigen Monaten kann sich Ninos-Welt wieder um 180 grad wenden, und was heute zählt ist morgen schon nichts mehr wert. Ein`s is klar: jetzt geht`s erstmal auf Tour...

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