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Bergbleamlan

Artist Boarische Almmusi / Seewink'l Musi
Title Bergbleamlan
Release Date Friday, December 19, 2008
Genre German Folk > Volksmusik > Volksmusik
Copyright © Bogner
Country GERMANY

Promotion Text

Bergbleamlan

„Prächtig sind Blüten im Scheinklima der Treibhäuser, schön in der Hege der Gärten, droben in der ursprünglichen Welt der Berge sind sie mehr: ein bewundernswertes Wunder, ein ermutigendes Gleichnis des Daseinsringens. Geht nicht daran vorüber!“ So schrieb Fritz Schmitt u.a. in einem Büchlein über Bergblumen und zitierte darin auch Christian Morgenstern, der einmal sagte: „Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.“ Auch wir haben keine Blumen gepflückt, aber wir gingen auch nicht achtlos vorüber an diesen kleinen Wunderwerken der Natur und haben sie uns zum Vorbild genommen. Bestreute man sie mit Kunstdünger oder entfernte sie von ihrem angestammten Platz, sie gingen über kurz oder lang ein. Bergblumen bevorzugen eine gewisse Landschaft. Im Büchlein über sie finden sich auch noch folgende Gedanken: „Erkennen wir die unersetzlichen Werte, die in der Urlandschaft liegen, bevor es zu spät ist. Hört auf die Dichter, die oft auch Seher sind: „Es liegt ein Anstand, ich möchte sagen, ein Ausdruck von Tugend in dem von Menschenhänden noch nicht berührten Antlitz der Natur, dem sich die Seele beugen muß, als etwas Keuschem und Göttlichem, - und doch ist es zuletzt wieder die Seele allein, die all ihre innere Größe hinaus in das Gleichnis der Natur legt“ (Adalbert Stifter). ….weit zurück liegt die Eroberung der Alpen durch die Pflanzen, einem stillen, unsagbar zähen und beharrlichen Ringen jedes Baumes, jeder Blume, jedes Grashalmes um Lebensraum. Und die Landschaft wurde reich und schön…. Nichts in der Welt ist selbstverständlich. Man sollte mehr über die Ursachen nach- und in die Vergangenheit zurückdenken. Auch als moderner Mensch, der geneigt ist, nur die Gegenwart zu beachten.“ So finden sich also in einem alten, unscheinbaren, jedoch recht feinen Büchlein über Bergblumen wertvolle Hinweise auch für Volksmusikanten der heutigen schnellen, oft orientierunslosen Zeit. Muß man den Enzian noch blauer, das „Gamsbleamerl“ noch gelber und duftender machen, als sie in der Natur gewachsen? Verlangten Kohl- oder Steinröserl nach „einkreuzen“ mit anderen, vielleicht sogar exotischen Blumen? Im alten Büchlein über Bergblumen finden sich auch folgende Worte: „Es gibt viele Zufälle und Katastrophen im Dasein der Bergpflanze: Hagelschauer, Regengüsse, Überschwemmungen, Schnee, Wind…auch Insekten, weidende Tiere und Menschen bringen der Pflanze Unheil. Trotzdem blüht das Edelweiß immer noch sanft und stolz im unzugänglichen Gewänd. Die Aurikel verankert ihren Wurzelstock in Runsen sonnseitiger Felsen. Die Blütenpolster des Alpenleimkrauts im Blockwerk täuschen Überfluß vor. Hungerblume, Steinbrech und Fingerkraut beleben das Geröll. Und ist es nicht so: Die Darbenden sind oft die reichsten Geber!“ Einen musikalischen Strauß von „Bergbleamlan“ überreichen Ihnen, werte Volksmusikfreunde, die Musikantinnen und Musikanten der Boarischen Almmusi und der Seewink´l Musi. Letztere sind die in jugendlicher Unbekümmertheit aufspielenden Stefan und Markus Wörnle aus Mittenwald. Der Jüngere der beiden, Stefan, ist begeisterter (auch erfolgreicher) Sportler, sein Bruder Markus beschäftigt sich in der Freizeit mehr musikalisch. Beide sind noch Schüler des Werdenfels Gymnasiums. Dort sind sie auch in der Brauchtumsgruppe aktiv und beweisen mit ihrer Einstellung nicht nur zur Volksmusik ein feines musikalisches Gespür. Wertloses wird, übrigens auch von vielen ihrer Altersgruppe, erkannt, durchschaut und abgelehnt. Bei der alpenländische Volksmusik bevorzugen sie das aus der Überlieferung bekannte, als „regionaltypisch“ anzusehende Lied- und Musiziergut ohne die momentanen Zusätze der modischen Strömungen. Trotz ihrer Jugend ist die Art zu musizieren und ihre Geisteshaltung schon Vorbild. Eine gehörige Portion Musikalität beweist Markus auch als „Hackbrettler“ bei der Almmusi, wo er sich aus Termingründen nur sehr selten mit einem kleinen diatonischen Hackbrett dazu

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